• English
  • Français
  • Deutsch
  • Español
  • Italiano
  • Русский
Start
How-to

Anmeldung als Selbständiger bei der URSSAF

Artikel erklären allgemeine Grundsätze und dienen nur zur Information. Sie stellen keine rechtliche, steuerliche oder andere professionelle Beratung dar. Die tatsächlichen Ergebnisse hängen von Wohnsitz, Einkommensstruktur, Dokumenten und Zeitpunkt ab.

Start der Fallanalyse

Die Registrierung als Auto-Entrepreneur bei URSSAF folgt einem einheitlichen Standardverfahren. Es ist für Ansässige und Nichtansässige gleich. Dieselbe Website, dasselbe Formular, dieselben Schritte. Das funktioniert gut in typischen Situationen, wenn Leben und Einkommen mit nur einem Land verbunden sind. Wenn Sie jedoch in einem anderen Land leben, kürzlich umgezogen sind, Einkünfte aus dem Ausland haben oder mit internationalen Kunden arbeiten, ändert sich die Aufgabe. Dann geht es nicht nur darum, sich bei URSSAF zu registrieren, sondern darum zu verstehen, was diese Registrierung später für Steuern, Sozialabgaben und Meldepflichten in mehreren Ländern bedeutet. Die Anleitung erklärt, wie man das Formular einreicht, aber nicht, wie die Behörden Ihre Situation danach einordnen.

  • Das Registrierungsverfahren bei URSSAF ist für Ansässige und Nichtansässige identisch.
  • Es gibt kein spezielles Formular und keinen eigenen Weg für Ausländer.
  • Der eigentliche Unterschied zeigt sich erst nach der Registrierung – bei Steuern und Sozialabgaben.
  • Man kann sich korrekt registrieren und trotzdem später Probleme bekommen wegen grenzüberschreitender Regeln.
  • In internationalen Situationen ist nicht das Formular entscheidend, sondern die Folgen der Registrierung.

Schritte

  1. Verstehen, dass das Verfahren für alle gleich ist

    Egal ob Sie in Frankreich leben oder im Ausland: Sie nutzen dieselbe offizielle Website und geben dieselbe Tätigkeitserklärung ab. Für Nichtansässige gibt es kein eigenes Verfahren.
  2. Die standardmäßige URSSAF-Registrierung durchführen

    Gehen Sie auf autoentrepreneur.urssaf.fr und folgen Sie den normalen Schritten: Angaben zur Person, Erklärung der Tätigkeit und Bankverbindung. Aus technischer Sicht reicht das für die Registrierung aus.
  3. Ihre SIRET-Nummer erhalten und alle Bestätigungen aufbewahren

    Warten Sie auf die Bestätigung von URSSAF und INSEE. Bewahren Sie Kopien von E-Mails, Briefen und allen eingereichten Dokumenten auf. Sie sind Ihr Nachweis der Registrierung.
  4. Bei Bezug zu einem anderen Land prüfen, was diese Registrierung auslöst

    Das Hauptrisiko liegt nicht in der Registrierung selbst, sondern darin, wie Ihr Status danach eingeordnet wird. In grenzüberschreitenden Fällen entscheiden die Behörden faktisch:
    • wo Sie als steuerlich ansässig gelten,
    • welches Sozialversicherungssystem anwendbar ist,
    • welches Land das Besteuerungsrecht an Ihrem Einkommen hat.

Handeln, bevor die erste Erklärung abgegeben wird

Die meisten Probleme tauchen später auf – bei der ersten Steuererklärung, einer Anfrage einer ausländischen Behörde oder bei der Prüfung der Sozialabgaben. Fehler dann zu korrigieren ist deutlich schwieriger, als die Folgen von Anfang an zu verstehen.

Tipps

  • Suchen Sie nicht nach einer "Nichtansässigen-Version" des URSSAF-Verfahrens. Sie existiert nicht.
  • Das Formular ist einfach, die Folgen können in grenzüberschreitenden Fällen komplex sein.
  • Am riskantesten ist eine reibungslose Registrierung mit falscher Einordnung des Status.
  • Der richtige Zeitpunkt zur Klärung ist direkt nach der Registrierung, nicht erst bei einem Problem.
  • Bewahren Sie von Anfang an Nachweise über Wohnsitz, Tätigkeit und Herkunft Ihrer Kunden auf.

Wenn Sie Klarheit für Ihre genaue Situation benötigen, organisiert die KI-Analyse Ihre Fakten, wendet die relevanten grenzüberschreitenden Regeln an und identifiziert, was auf Sie zutreffen könnte. Ein verifizierter EU-Experte kann den strukturierten Fall überprüfen und eine schriftliche Schlussfolgerung ausstellen.

Service: KI-Analyse grenzüberschreitender Steuer-, Rechts-, Wohnsitz- und Geschäftsfälle mit schriftlichen Schlussfolgerungen von verifizierten EU-Experten.
Start der Fallanalyse

FAQ

Nein. Das Verfahren ist identisch. Der Unterschied liegt nicht in der Registrierung, sondern in der späteren Behandlung Ihrer Situation.

Sie erklärt, wie man das Formular einreicht. Sie erklärt nicht, wie Steuern, Sozialabgaben und grenzüberschreitende Regeln danach angewendet werden.

Wenn die Registrierung korrekt abgeschlossen wird, Ihr Status aber falsch eingeordnet ist. Das Problem zeigt sich meist erst später.

Wenn Sie in nur einem Land leben und arbeiten und keine grenzüberschreitenden Elemente vorliegen.

Wenn Sie außerhalb Frankreichs leben, kürzlich umgezogen sind, Einkünfte aus einem anderen Land haben, mit ausländischen Kunden arbeiten oder in mehreren Ländern tätig sind.
Mathieu Fiscalis
Mathieu Fiscalis

KI-Assistent – Steuern und internationale Besteuerung

Mathieu Fiscalis