Erhalten Sie Ihre französische Steuernummer (numéro fiscal)
Artikel erklären allgemeine Grundsätze und dienen nur zur Information. Sie stellen keine rechtliche, steuerliche oder andere professionelle Beratung dar. Die tatsächlichen Ergebnisse hängen von Wohnsitz, Einkommensstruktur, Dokumenten und Zeitpunkt ab.
Start der FallanalyseIn Frankreich erhält man die Steuernummer normalerweise über das Standardverfahren auf impots.gouv.fr. Das funktioniert gut in typischen Situationen, wenn die Einkünfte nur aus Frankreich stammen. Sobald jedoch Einkünfte aus einem anderen Land hinzukommen, sich der Steuerwohnsitz geändert hat oder ein Geschäft außerhalb Frankreichs betrieben wird, ändert sich die Aufgabe. Dann geht es nicht nur darum, eine Steuernummer zu bekommen, sondern sie mit dem korrekten Status im System zu erhalten. Die Anleitung erklärt, wie man den Antrag stellt, überprüft aber nicht, wie die Steuerbehörden einen einordnen.
- Der Standardantrag auf impots.gouv.fr reicht für typische Fälle aus.
- Bei ausländischen Einkünften müssen die Behörden Ihren Status festlegen: Steuerwohnsitz, Besteuerungsregime und welches Land das Besteuerungsrecht hat.
- Man kann schnell eine Steuernummer bekommen und trotzdem falsch erfasst sein.
- Fehler zeigen sich meist später: bei der ersten Steuererklärung, bei einer Prüfung oder bei einer Anfrage aus einem anderen Land.
- In grenzüberschreitenden Fällen zuerst den Status klären, dann die Steuernummer beantragen.
Schritte
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Prüfen Sie, ob Ihre Situation typisch ist
Ein typischer Fall bedeutet: Einkünfte nur aus Frankreich, klarer Steuerstatus, feste Adresse und übliche Unterlagen. Haben Sie ausländische Einkünfte, kürzlich den Steuerwohnsitz gewechselt, arbeiten als Freelancer oder Unternehmer im Ausland, haben keine dauerhafte Adresse oder beantragen die Nummer als Unternehmer, ist Ihr Fall nicht mehr typisch. -
Beantragen Sie die Steuernummer nach dem Standardverfahren
Gehen Sie auf impots.gouv.fr und füllen Sie das Formular „Demander mon numéro fiscal" aus. Reichen Sie Ihren Ausweis und einen Adressnachweis ein. -
Erhalten Sie die Steuernummer und sichern Sie die Nachweise
Warten Sie auf das offizielle Schreiben oder die Bestätigung und bewahren Sie diese gut auf. Speichern Sie Kopien aller eingereichten Dokumente und der gesamten Korrespondenz. -
Prüfen Sie bei ausländischen Einkünften Ihre Einstufung
Das Hauptrisiko liegt nicht im Antrag selbst, sondern darin, wie Ihr Status im System festgelegt wird. In grenzüberschreitenden Situationen entscheiden die Behörden faktisch: ob Sie als steuerlich ansässig gelten, wo Ihr Mittelpunkt der Lebensinteressen liegt, welches Land das Besteuerungsrecht hat und welches Steuerregime auf Sie angewendet wird.
Handeln Sie vor der ersten Steuererklärung, nicht nach dem Auftreten eines Problems
Tipps
- Für typische Fälle genügt in der Regel der Standardantrag auf impots.gouv.fr.
- Ausländische Einkünfte sind kein Detail, sondern beeinflussen direkt Ihren Status im Steuersystem.
- Das größte Risiko besteht, wenn die Steuernummer schnell vergeben wird, der Status aber falsch hinterlegt ist.
- Der entscheidende Zeitpunkt zur Prüfung ist **vor** der ersten Steuererklärung, nicht erst danach.
- Bewahren Sie Nachweise zu Steuerwohnsitz, Einkommensquellen und Adresse von Beginn an auf.
Wenn Sie Klarheit für Ihre genaue Situation benötigen, organisiert die KI-Analyse Ihre Fakten, wendet die relevanten grenzüberschreitenden Regeln an und identifiziert, was auf Sie zutreffen könnte. Ein verifizierter EU-Experte kann den strukturierten Fall überprüfen und eine schriftliche Schlussfolgerung ausstellen.
FAQ
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